Die Befreiung

Es ist kuehl, doch ich liebe den Regen,
Von der Naesse der Pfuetzen umgeben,
Liegt der Weg zum Glueck und die Kraft
Und du sagst die Sonne gibt Macht.

Und ich folge dem heiligen Wasser,
Und ich will es frei fliessen lassen.
Frei wie die Sinne, das Licht, der Verstand,
Rein wie die Seele und der Meeresstrand.

Ich erkunde den Weg ganz allein
Und ich will unbesorgt heute sein.
Lass mich los in die Tiefe der Traueme,
Meine Wuensche will ich heute nicht leugnen.

Leider holt mich die Wirklichkeit ein,
Du bist wieder bei mir und du willst mich befreien,
Der Regen hoert auf und die Wolken verschwinden,
Den Kreis deiner Sonne werd' ich niemals durchdringen.

Ihre Strahlen sind heiss meine Sinne  wird arm,
Sie beruehren den Kopf und nicht den Verstand,
Morgen bin ich wieder mit Regen allein,
Nur im Regen werde ich frei sein.

25.07.2002


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